Führung, Finanzierung und Organisation

Wirkungsorientierung in Sozialer Arbeit und Wohlfahrtspflege

Wirkung als Instrument fachlicher Reflexion, Qualitätsentwicklung und strategischer Verantwortung nutzen – ohne sie auf Kennzahlen zu verkürzen.

Ausgangslage

Wirkungsorientierung kann fachliche Reflexion, Qualitätsentwicklung und strategische Entscheidungen unterstützen. Problematisch wird sie dort, wo komplexe soziale Prozesse auf einzelne Kennzahlen reduziert oder Wirkungsbehauptungen ohne belastbare Annahmen formuliert werden. Die Fortbildung verbindet Wirkungslogik, Datennutzung und Berichterstattung mit der professionellen Verantwortung Sozialer Arbeit.

Der Blick richtet sich auf Entscheidungen, Strukturen und Verhandlungen, in denen Fachlichkeit, Recht und Wirtschaftlichkeit zusammenkommen.

Für wen ist die Fortbildung gedacht?

Leitungs- und Fachkräfte, Qualitätsentwicklung, Controlling, Projektverantwortliche, öffentliche und freie Träger sowie Personen, die Berichte, Kennzahlen oder Wirkungsmodelle entwickeln.

Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden …

  • Output, Outcome und gesellschaftliche Wirkung begrifflich unterscheiden
  • Wirkungsannahmen und Wirkungslogiken für eigene Arbeitsfelder entwickeln
  • Kennzahlen und Berichte so nutzen, dass sie Lernen und Entscheidungen unterstützen

Mögliche Inhalte

  • Wirkung, Output, Outcome und gesellschaftliche Wirkung begrifflich unterscheiden
  • Wirkungsannahmen und logische Wirkmodelle entwickeln
  • Indikatoren, Kennzahlen und qualitative Informationen auswählen
  • Grenzen von Messbarkeit und Zurechnung reflektieren
  • Wirkungsinformationen für Lernen, Steuerung und Legitimation nutzen
  • Berichterstattung adressatengerecht und fachlich redlich gestalten

Arbeitsweise und Format

Das Angebot eignet sich als Inhouse-Workshop, Führungskräfteklausur, Fachseminar oder Online-Format. Eigene Strukturen, Fälle und Fragestellungen der Organisation können einbezogen werden. Umfang und methodische Tiefe werden auf Zielgruppe und Anlass abgestimmt.