Ausgangslage
Diese Fortbildung macht Sozialraumorientierung als Fachkonzept, Steuerungsansatz und Organisationsprinzip für die Jugendhilfe nutzbar. Sie verbindet Grundlagen, rechtliche Aspekte, kommunale Modelle, Quartiersentwicklung, Wirkungsmessung und inklusive Sozialräume.
Der Blick richtet sich auf Entscheidungen, Strukturen und Verhandlungen, in denen Fachlichkeit, Recht und Wirtschaftlichkeit zusammenkommen.
Für wen ist die Fortbildung gedacht?
Jugendhilfeplanung, Leitungskräfte öffentlicher und freier Träger, Sozialraumkoordination, Quartiersarbeit und Fachkräfte in Hilfen zur Erziehung.
Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden …
- Grundprinzipien der Sozialraumorientierung fachlich präzise einordnen
- Rollen öffentlicher und freier Träger in sozialräumlicher Steuerung klären
- Quartiersentwicklung, Kooperation und Wirkung auf konkrete kommunale Strukturen beziehen
Mögliche Inhalte
- Fachkonzept Sozialraumorientierung und Prinzip des Willens
- Sozialraumorientierung nach KJSG und im Kontext inklusiver Jugendhilfe
- Kooperation öffentlicher und freier Träger im Sozialraum
- Quartiersentwicklung, Gemeinwesenarbeit und kommunale Bildungslandschaften
- Einsamkeit, Daseinsvorsorge und ländliche Räume
- Wirkungsorientierung und Erfolgsmessung sozialräumlicher Ansätze
Arbeitsweise und Format
Das Angebot eignet sich als Inhouse-Workshop, Führungskräfteklausur, Fachseminar oder Online-Format. Eigene Strukturen, Fälle und Fragestellungen der Organisation können einbezogen werden. Umfang und methodische Tiefe werden auf Zielgruppe und Anlass abgestimmt.