Recht, Inklusion und Verantwortung

Leaving Care und Hilfen für junge Volljährige

Übergänge aus Hilfen zur Erziehung verlässlich, rechtsorientiert und mit tragfähiger Beziehungskontinuität gestalten.

Ausgangslage

Diese Fortbildung fokussiert Übergänge aus stationären Hilfen, Pflegeverhältnissen und Hilfen zur Erziehung in ein eigenständiges Leben. Sie verbindet Rechtsansprüche, Resilienz, Bildungschancen, kommunale Verantwortung, Coaching und praktische Übergangsgestaltung.

Im Mittelpunkt steht die Übersetzung rechtlicher und fachlicher Anforderungen in verständliche Verfahren und verantwortbare Praxis.

Für wen ist die Fortbildung gedacht?

Fachkräfte in stationären Hilfen, Pflegekinderhilfe, ASD, Jugendsozialarbeit, Bildungsbegleitung und kommunaler Übergangsplanung.

Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden …

  • Rechtsansprüche und fachliche Anforderungen der Hilfe für junge Volljährige einordnen
  • Verselbstständigung als längerfristigen Beziehungs- und Bildungsprozess verstehen
  • kommunale Übergänge zu Wohnen, Bildung, Ausbildung und weiteren Leistungssystemen strukturieren

Mögliche Inhalte

  • Hilfe für junge Volljährige und rechtliche Grundlagen
  • Verselbstständigung und Leaving Care als fachlicher Prozess
  • Resilienz, Selbstwirksamkeit und Beziehungskontinuität
  • Bildungschancen, Hochschulzugang und Bildungswege von Care Leavern
  • Kommunale Verantwortung, Coachingprogramme und Übergangsmanagement
  • Schnittstellen zu Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Schule und Ausbildung

Arbeitsweise und Format

Das Angebot kann als Inhouse-Seminar, Workshop oder Online-Format durchgeführt werden. Kurze fachliche Inputs wechseln mit Praxisfällen, Reflexion und Transfer auf die Verfahren der anfragenden Organisation. Umfang und Schwerpunkt werden vorab abgestimmt.