Gesellschaftliche Entwicklungen und besondere Lebenslagen

Junge Wohnungslosigkeit und niedrigschwellige Hilfen

Niedrigschwellige Hilfen für wohnungslose junge Menschen zwischen Schutz, Beziehung, Krise und Weitervermittlung gestalten.

Ausgangslage

Die Fortbildung erschließt Praxisbeispiele zu Notschlafstellen und niedrigschwelliger Krisenversorgung junger Menschen.

Individuelle Lebenslagen werden mit sozialen Ausschlüssen, Infrastruktur und gesellschaftlicher Verantwortung in Beziehung gesetzt.

Für wen ist die Fortbildung gedacht?

Jugendsozialarbeit, Erziehungshilfen, Inobhutnahme, kommunale Planung, Straßensozialarbeit, niedrigschwellige Dienste und Kooperationspartner.

Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden …

  • junge Wohnungslosigkeit als eigenständige Jugendhilfe- und Sozialpolitikfrage einordnen
  • Notschlaf- und Notaufnahmekonzepte fachlich beurteilen
  • Kooperation und Weitervermittlung zwischen den beteiligten Hilfesystemen verbessern

Mögliche Inhalte

  • Junge Wohnungslosigkeit als Jugendhilfe- und Sozialpolitikthema
  • Notschlafstellen, Nachtaufnahmen und Notübernachtungskonzepte
  • Niedrigschwellige Zugänge, Beziehungsgestaltung und Schutz
  • Inobhutnahme mit Notfallschlafcharakter
  • Kooperation von Jugendhilfe, Wohnungslosenhilfe, Suchthilfe und Ordnungsstrukturen
  • Fallarbeit, Krisenversorgung und Weitervermittlung im Hilfesystem

Arbeitsweise und Format

Das Angebot kann als Fachseminar, Workshop oder moderiertes Teamformat gestaltet werden. Fachliche Einordnung, Praxisfälle und die Reflexion organisationaler Strukturen werden miteinander verbunden.