Professionelles Handeln, Beziehung und Krise

Krisenintervention, Deeskalation und Schutz

Akute Krisen früh erkennen, kommunikativ deeskalieren und mit klaren Schutz- und Kooperationsstrukturen bearbeiten.

Ausgangslage

Diese Fortbildung richtet sich auf akute Krisen in Familien, Einrichtungen, Beratungssituationen und gesellschaftlichen Ausnahmelagen. Sie verbindet Inobhutnahme, Deeskalation, systemische Krisenbegleitung, Mitarbeitendenschutz, Polizei-Kooperation und Krisenkommunikation.

Die Fortbildung verbindet fachliches Verstehen mit Kommunikation, Beziehungsgestaltung und institutioneller Verantwortung.

Für wen ist die Fortbildung gedacht?

Fachkräfte in Jugendamt, Einrichtungen, Krisendiensten, Beratung, stationären Hilfen, Inobhutnahme, Schulsozialarbeit und Leitung.

Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden …

  • Krisendynamiken und Eskalationsrisiken differenziert einschätzen
  • deeskalierende Kommunikation und strukturierte Intervention anwenden
  • Mitarbeitendenschutz und Kooperation mit Krisendiensten und Polizei organisatorisch absichern

Mögliche Inhalte

  • Krisen bei Kindern, Jugendlichen und Familien erkennen und einordnen
  • Beratung junger Menschen in gesellschaftlichen Krisenlagen
  • Inobhutnahme als Krisenintervention
  • Kommunikations- und Deeskalationsstrategien
  • Kriseninterventionsteams und systemische Methoden
  • Emotionale Sicherung von Mitarbeitenden und Kooperation mit Polizei

Arbeitsweise und Format

Das Angebot ist praxis- und reflexionsorientiert. Fachliche Inputs werden mit Fallarbeit, Übungen und Transferfragen verbunden. Format, Gruppengröße und Umfang richten sich nach Zielgruppe, Erfahrungsstand und Schutzanforderungen.