Ausgangslage
Diese Fortbildung verbindet juristische, ethische und fachliche Perspektiven auf Kinderschutz.
Im Mittelpunkt steht die Übersetzung rechtlicher und fachlicher Anforderungen in verständliche Verfahren und verantwortbare Praxis.
Für wen ist die Fortbildung gedacht?
Fachkräfte im ASD, Kinderschutzfachkräfte, Leitungen, freie Träger, Schulsozialarbeit sowie Fachkräfte in stationären und ambulanten Hilfen.
Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden …
- Schutzauftrag, Kindeswohl, Kindeswille und Kinderrechte als zusammenhängenden Bewertungsrahmen nutzen
- Gefährdungseinschätzungen, Dokumentation und Entscheidungsbegründungen reflektieren
- die Zusammenarbeit öffentlicher und freier Träger im Kinderschutz verbindlicher gestalten
Mögliche Inhalte
- Schutzauftrag und rechtliche Grundlagen im Jugendamt
- Kindeswohl, Kindeswille und Kinderrechte als fachliche Bewertungsrahmen
- Verfahren der Gefährdungseinschätzung und strukturierte Instrumente
- Dokumentation, Fallreflexion und Entscheidungsbegründung
- Kinderschutz in digitalen, gesundheitlichen und infrastrukturellen Kontexten
- Zusammenarbeit öffentlicher und freier Träger im Kinderschutz
Arbeitsweise und Format
Das Angebot kann als Inhouse-Seminar, Workshop oder Online-Format durchgeführt werden. Kurze fachliche Inputs wechseln mit Praxisfällen, Reflexion und Transfer auf die Verfahren der anfragenden Organisation. Umfang und Schwerpunkt werden vorab abgestimmt.