Ausgangslage
Die Pflegekinderhilfe verlangt fachliche Sicherheit im Zusammenspiel von Pflegefamilie, Herkunftsfamilie, Jugendamt, Gericht, Schutzkonzept und Hilfeplanung.
Im Mittelpunkt steht die Übersetzung rechtlicher und fachlicher Anforderungen in verständliche Verfahren und verantwortbare Praxis.
Für wen ist die Fortbildung gedacht?
Pflegekinderdienste, ASD, freie Träger, Vormundschaften, Beratungsstellen sowie Fachkräfte in Hilfeplanung und Familiengerichtskontexten.
Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden …
- Bedarfe junger Menschen, Pflegefamilien und Herkunftsfamilien differenziert einordnen
- Perspektivklärung, Kontakte und mögliche Abbrüche fachlich reflektieren
- Schutzkonzepte und Übergänge in der Pflegekinderhilfe weiterentwickeln
Mögliche Inhalte
- Bedarfe junger Menschen in Pflegefamilien
- Auswahl, Vorbereitung und Begleitung von Pflegefamilien
- Perspektivklärung, Umgangskontakte und Zusammenarbeit mit Herkunftsfamilien
- Verbleibensanordnung, Besuchskontakte und Abbrüche
- Schutzkonzepte in der Pflegekinderhilfe
- Leaving Care, Migration, Trauma und sexuelle beziehungsweise geschlechtliche Vielfalt in Pflegeverhältnissen
Arbeitsweise und Format
Das Angebot kann als Inhouse-Seminar, Workshop oder Online-Format durchgeführt werden. Kurze fachliche Inputs wechseln mit Praxisfällen, Reflexion und Transfer auf die Verfahren der anfragenden Organisation. Umfang und Schwerpunkt werden vorab abgestimmt.