Ausgangslage
Die inklusive Ausrichtung der Kinder- und Jugendhilfe macht Schnittstellenkompetenz zu einer zentralen fachlichen Anforderung. Die Fortbildung verbindet Leistungsrecht, Eingliederungshilfe, Teilhabe, Schule, Verfahrenslotsen und Beratungspraxis zu einem praxisnahen Angebot für ASD, Jugendamtsleitungen, freie Träger und Fachdienste.
Im Mittelpunkt steht die Übersetzung rechtlicher und fachlicher Anforderungen in verständliche Verfahren und verantwortbare Praxis.
Für wen ist die Fortbildung gedacht?
ASD, Jugendamtsleitungen, Verfahrenslotsen, freie Träger, Fachdienste, Schulbegleitung und Fachkräfte an Schnittstellen zur Eingliederungshilfe.
Nach der Fortbildung können die Teilnehmenden …
- die Systemlogiken von SGB VIII und SGB IX sicherer unterscheiden und aufeinander beziehen
- Auftrag, Möglichkeiten und Grenzen von Verfahrenslotsen nachvollziehen
- Zuständigkeits- und Kooperationskonflikte anhand typischer Praxisfälle bearbeiten
Mögliche Inhalte
- Grundlagen inklusiver Kinder- und Jugendhilfe und Gesamtzuständigkeit
- Eingliederungshilfe für junge Menschen im Verhältnis zu SGB VIII und SGB IX
- Rolle, Auftrag und Grenzen von Verfahrenslotsen
- Beratung als Zugang zu Teilhabegerechtigkeit
- Schulbegleitung, Teilhabeleistungen und Schnittstelle Schule
- Praxisfälle zu Zuständigkeit, Nachrang, Kooperation und Konfliktklärung
Arbeitsweise und Format
Das Angebot kann als Inhouse-Seminar, Workshop oder Online-Format durchgeführt werden. Kurze fachliche Inputs wechseln mit Praxisfällen, Reflexion und Transfer auf die Verfahren der anfragenden Organisation. Umfang und Schwerpunkt werden vorab abgestimmt.